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Ein Dankeschön!

Stall Suter Mark2015

Am 14. November fand in der ruhigen, gemütlichen Reithalle des Stall Suter in Oftringen (www.pferdebox.ch) ein Reitkurs mit dem bekannten amerikanischen Horseman Mark Rashid statt. Über 100 Zuschauer nahmen sich an dem schönen Novembertag die Zeit um dem Kurs beizuwohnen. Für einmal möchte ich den Bericht nicht dem eigentlichen Kurs widmen. Ich möchte mich an dieser Stelle ganz herzlich bei allen Teilnehmern von Mark Rashids Kursen bedanken! Ohne die Zuschauer, die bereit sind - teilweise sehr lange - Wege auf sich zu nehmen, die Zeit und das Geld zu opfern; ohne die ReiterInnen, die sich trauen in einer Halle mit über 100 Zuschauern und einem Trainer der nicht ihre Sprache spricht zu reiten; ohne die vielen enthusiastischen ReiterInnen, die an den Kursen ohne Pferd (Aikido for Horsemen) teilnehmen, wäre es nicht möglich Mark Rashid in die Schweiz zu holen!

Es ist der Verdienst und das Zusammenwirken von Euch allen, die es möglich macht, solche Kurse und Grossanlässe durchzuführen. Euer Enthusiasmus zum Wohle der Pferde macht es möglich, von einem solch wunderbaren Horseman wie Mark Rashid lernen zu dürfen.

 Alleine wäre die ganze Kursorganisation für mich niemals zu bewältigen! Viele grossartige Helfer sind während den 14 Tagen im Einsatz. Allen voran mein Mann, Stefan Angele, dem ich für seinen unermüdlichen "rückwärtigen Dienst" von morgens bis abends spät von ganzem Herzen danken möchte! Ein grosses Dankeschön auch an das fantastisches Team, das dafür gesorgt hat, dass am 14. November alles reibungslos geklappt hat: Die Familie Suter - Eure Gastfreundschaft ist fantastisch! - Conny Meyer, Walter Huwyler, Evelyne und Mirjam Merz - vielen vielen Dank für Euren grandiosen Einsatz! Und ein riesiges Dankeschön an meine Freundin Daniela Rast, die mir immer mit Rat und Tat und moralischem Beistand zur Seite steht:-)! 

Vielen herzlichen Dank Euch allen und ich hoffe, dass Ihr bei der Umsetzung von Marks Ideen viel Spass und Freude habt!

Developing Softness in Horsemanship mit Mark Rashid - September 2014

Mark Mai 2014 11

  

Nun schon zum dritten Mal hatten wir das grosse Glück dass sich Mark Rashid bereit erklärt hat in die Schweiz zu kommen um Pferd und ReiterInnen auf ihrem Weg zu unterstützen.

Was der bescheiden gebliebene Horseman aus den USA bei der Arbeit mit den Pferden zeigt und lehrt geht weit über Reit- oder Bodenarbeitstechniken hinaus. Die Harmonie mit dem Pferd und die feinen Hilfen entstehen durch die "softness", die man aus seinem Interieur heraus präsentiert. Was dies bewirkt konnten die zahlreichen Zuschauer an den Reitkursen hautnah miterleben und wer es wagte, sich an einen der Kurse ohne Pferd anzumelden konnte es am eigenen Körper "erfühlen" und lernen wie es gemacht wird.

Es ist schwierig in Worte zu fassen was Marks Zugang zu den Pferden bewirkt. Fest steht, dass nervöse Pferde unglaublich schnell ruhig werden, ärgerliche Pferde die an der Longe steigen nach wenigen Runden geschmeidig und zufrieden gehen und Pferde die sich auf den Zügel legen finden in Kürze eine weiche, konstante Anlehnung. Dies sind nur einige wenige Beispiele. Es ist eine tiefgehende Philosophie die dahinter steckt und viel Reflexion und Arbeit an sich selbst bedeutet. Zum Wohle der Pferde!

Sehr grosser Beliebtheit erfreuen sich Marks Kurse ohne Pferd zur Verfeinerung der Kommunikation/Körpersprache. Hier haben ReiterInnen die Möglichkeit an sich selbst zu arbeiten, ohne den Stress von Pferd verladen, an den Kurs fahren, vor vielen Zuschauern reiten müssen :-). Mark versteht es hervorragend in diesen Kursen die Sicht des Pferdes zu erklären und uns zu zeigen, worauf wir achten müssen, dass sie uns besser verstehen können. Timing, Balance, Atmung, Zentrieren, Harmonisieren werden mit Hilfe von spannenden Übungen und mit viel Spass geschult. Und immer hat Mark aufmunternde und motivierende Worte die uns helfen auch schwierige Übungen erfolgreich zu meistern :-)).

Ich möchte allen Teilnehmern und Zuschauern ganz herzlich danken! Ohne Euer Engagement wäre es unmöglich diese tollen Kurse hier in der Schweiz durchführen zu können und ich finde es fantastisch dass wir hier die Möglichkeit haben von einem so erfahrenen Horseman zu lernen!

Und zu guter letzt möchte ich auch von ganzem Herzen dem grossartigen Team im Hintergrund danken! Ohne die Hilfe meiner Freunde und meiner Familie wären diese Grossveranstaltungen nicht zu schaffen. Sie alle tragen mit viel Einsatz dazu bei dass alles reibungslos, ruhig und entspannt abläuft, ganz im Sinne von softness und horsemanship through life!

 

"Softness" die gefühlvolle Verbindung zwischen Mensch und Pferd - mit Mark Rashid hautnah erlebt! Bericht eines Kursteilnehmers:

Mark Rashid Clinic Switzerland 2014

 

Ich kannte Mark Rashid bisher nur aus seinen Büchern. In ihnen erzählt der weltbekannte amerikanische Horseman auf eindrucksvolle wie auch unterhaltsame Weise über seine Erfahrungen und seinen Lebensweg mit Pferden, und welche grundlegenden Erkenntnisse er daraus für sein gesamtes Leben gewinnen konnte. Dabei zeigt er auch auf, was der Mensch von den Pferden lernen kann, stellt immer wieder das harmonisches Miteinander ins Zentrum seiner Betrachtungen. „Blending“ und „Leadership“, aber auch „Balance“ und „Softness“ sind darin zentrale Elemente. Im Mai 2014 bot sich mir nun die Gelegenheit, Mark Rashid endlich einmal „live“ erleben zu können, und ein besseres Verständnis dafür zu bekommen, was seine Arbeit mit Pferden und Reitern so einmalig macht.

Zunächst einmal war ich erstaunt, dass das Kursangebot mehrheitlich nicht mit Pferden in der Reithalle, sondern mit Sportklamotten in einem Dojo – dem Trainingsraum für asiatische Kampfsportarten – statt finden sollte. „Aikido for Horsemen“ war der Name eines 3-tägigen Kurses, von dem ich nicht so recht wusste, was mich erwarten würde und was mir das bei der Arbeit mit meinen Pferden bringen könnte. Doch schon nach dem ersten Tag wurde mir klar, um was es Mark Rashid geht: Eine gefühlvolle und zentrierte Verbindung mit dem Pferd beschränkt sich nicht nur auf (mehr oder weniger) feine äussere Hilfen beim Reiten, sondern setzt beim Körpergefühl, beim Bewegungsverständnis und bei der feinen Wahrnehmung des Reiters selber an! Mit einem systematischen Aufbau und gezielten Übungen für Reiter – oft als Partnerübungen, bei denen der eine Partner 1:1 erleben konnte, wie sich unsere Pferde fühlen – wurde vermittelt, welchen Effekt unser eigenes Bewegungsverhalten und unsere innere Haltung auf unseren Partner hat. So erlebte ich am eigenen Körper eindrücklich, wie Druck Gegendruck aufbaut, Gegendruck zu noch mehr Steifheit und Verspannungen führt und schlussendlich kaum mehr eine zielgerichtete Kommunikation und einen Lernprozess zulässt. Im Gegenzug konnte ich hautnah erfahren, dass ein zwar bestimmtes, aber gleichzeitig auch sanftes, durch eine innere (nicht nur äusserliche) Weichheit („Softness“) und Ausgeglichenheit geprägte Kontaktaufnahme, unterstützt durch eine bewusste Atmung, eine unbeschreibliche Harmonie entstehen lässt, die ein geschmeidiges und kooperatives Arbeiten mit den Pferden fast ohne Kraftaufwand ermöglicht.

Mein Fazit nach drei unterhaltsamen und zugleich eindrücklichen Tagen mit Mark Rashid in der Trainingshalle (Dojo): Ich möchte in Zukunft mit einem völlig anderen Fokus an meine Pferde heran gehen und viel mehr Achtsamkeit auf mich selber, meinen eigenen Körper, meine Atmung, meine innere Haltung und meine eigene körperliche und mentale Verfassung legen. Bisher war ich stark darauf fokussiert, was meine Pferde machten bzw. warum sie es nicht so machten, wie ich es gerne gehabt hätte. Dabei hatte ich völlig vernachlässigt, welchen Beitrag ich selber in die Zusammenarbeit eingebracht habe und welche Verantwortung für eine harmonische Beziehung bei mir selber lag. „Thank you, Mark!“

Nach 3 Tagen pferdegerechter Arbeit an mir selber – die ich zu meinem grossen Erstaunen trotz etwas unterentwickelter Fitness ohne Blessuren oder Muskelkater überstanden hatte – wollte ich natürlich die Gelegenheit nicht verpassen, Mark Rashid auch bei seiner Arbeit mit Pferd und Reiter zuzusehen. Dazu bot sich im Anschluss an die „Aikido for Horsemen“ Kurse glücklicherweise die Gelegenheit bei einem eintägigen Reitkurs, an dem Mark mit 7 verschiedenen Teilnehmern arbeitete. Ich war natürlich sehr gespannt, mit dem gerade erst neu erlebten Input die Umsetzung an Pferd und Reiter durch meine neue Brille zu beobachten. Zusammen mit über 100 Zuschauern durfte ich miterleben, wie Mark Rashid mit viel Witz und in lockerer Atmosphäre massgeschneidert für jede einzelne Teilnehmerin Lösungsansätze für die jeweiligen „Baustellen“ entwickelte und dabei jeweils auch bzw. insbesondere die Reiterin in die Pflicht nahm, nicht nur am Pferd sondern vor allem auch an sich selber zu arbeiten, um ein harmonisches Verständnis und eine feine, zielgerichtete Hilfengebung zu entwickeln. Dabei stellte er stets das Befinden des Pferdes in den Mittelpunkt und scheute auch nicht davor zurück, körperliche Probleme, die zu mehr oder weniger starken Schmerzen beim Pferd führten, anzusprechen und in einem Fall sogar den Unterricht zum Wohle des Pferdes abzubrechen.

Doch es gab auch die eindrückliche Entwicklung einer Teilnehmerin zu bestaunen, die mit einem etwas kräftig gebauten und im ersten Moment eher träge wirkenden Highland Pony nach wenigen Anweisungen von Mark fast schon leichtfüssig und dynamisch über den Hallenboden zu schweben schienen und alle Übergänge zwischen den verschiedenen Gangarten mit kaum mehr wahrnehmbaren Hilfen weich und harmonisch reiten konnten, was mit Szenenapplaus der zahlreichen Zuschauer quittiert wurde. So schön kann reiten sein! Ich hatte die Gelegenheit, mich nach der Reitstunde mit dieser Reiterin zu unterhalten und als ich erfuhr, dass sie bereits letztes Jahr an einem „Aikido for Horsemen“ Workshops von Mark Rashid teilgenommen hatte und auch dieses Jahr wieder 3 Tage dafür investiert hatte, wusste ich: Meine Kursteilnahme wird sich auszahlen und ich will unbedingt mehr von Mark Rashid darüber lernen, wie ich meine Verbindung zu den Pferden gefühlvoller und harmonischer gestaltet kann. Hoffentlich bietet sich schon bald eine neue Gelegenheit.

In diesem Sinne: Bis zum nächsten Mal und „Thank you, Mark!“

(Rico Gisi - Mai 2014)

Neues Buch und DVD von Mark Rashid: A Journey to Softness

REgenbogen

 

Mark hat seit kurzem sein neuestes Buch/DVD Projekt veröffentlicht. Neben dem Buch "A journey to softness" in dem Mark in gewohntem Stil seine neuesten Erkenntnisse und Geschichten aus seiner Jugend mit dem alten Mann erzählt, hat in einem zweiten Buch "something you said" eine seiner langjährigen amerikanischen Hosts, Carla Ball, Marks Sprüche der letzten Jahre zusammengetragen. Die Sprüche laden zum nachdenken und philosophieren ein:

"Horsemanship is an internal art and should be practiced from the inside out, not the other way around."

"Horses owe  us nothing. What we get from them is a gift. It should be given freely, and accepted with grace and gratitude."

Zum Package gehören auch zwei DVD's auf denen Mark einerseits in Interviews wichtige Fragen beantwortet aber natürlich auch mit seinen Pferden seine Arbeit und Philosophie zeigt und erklärt.

Die Bücher und DVD's sind zur Zeit nur in englischer Sprache via Marks Website: www.markrashid.com erhältlich.

Faszinierende Kombination von Aikido und Reiten in Sonnenbühl Deutschland

Sensei

Eine Idee, die am Mittagstisch an einem kalten Wintertag auf der schwäbischen Alb entstand. Ich schwärmte meinen engagierten Kundinnen von Mark Rashids Aikido for Horsemanship vor und wie sehr einem die Ideen des Aikido dabei helfen, eine harmonische Verbindung mit dem Pferd aufzubauen.

Kurzum machte sich die Kursorganisatorin Ingrid auf die Suche nach jemandem der bereit wäre, die ReiterInnen jeweilen am Tag vor unseren Reitstunden in den für das Reiten wichtigen Prinzipien des Aikido zu unterrichten. Dabei geht es vor allem darum die Atmung und das Zentrieren zu schulen, zu lernen den Erstkontakt weich zu gestalten um keine unnötigen Verspannungen im Pferd auszulösen, Richtungen zu geben ohne Druck und Zwang, auf Druck nicht mit Gegendruck und Muskelkraft zu reagieren, sondern eine Weichheit anzubieten die dem Pferd helfen wieder durchlässig zu werden. Ingrid fand diese Person in Udo-Sensei von der Ki Society Stuttgart.

Auf dem Foto sieht man Udo-Sensei zum ersten Mal auf dem Pferd, der netten Isländerstute Henning und wie ich ihm erläutere, wie man das Pferd aus dem Zentrum heraus antreten und nach links oder rechts gehen lassen kann. Wieder einmal zeigte sich wie fein Pferde auf alles hören, was vom Interieur des Reiters kommt. Obwohl Udo-Sensei keine Ahnung von Reittechnik hat, war es ihm mit nur kleinen Hilfestellungen meinerseits mühelos möglich das Pferd angehen, wenden und halten zu lassen. Dies aufgrund der klaren Verbindung und Kommunikation von Interieur zu Interieur, dem die Pferde so überaus gerne folgen. Wir freuen uns alle schon auf die kommenden Workshops und die enge Kombination von Aikido und Reiten! Ich danke allen Beteiligten herzlich für ihr tolles Engagement!!!

 

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